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Alpiner Fotokurs mit Thomas RathayNaturfotografie für Anfänger und Könner im Oktober 2020

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Der Stuttgarter Berufsfotograf Thomas Rathay ist im Jägerhof kein Unbekannter. Der Fotokurs, der vom 11. bis 16. Oktober 2020 stattfinden wird, ist schon der siebente, den der passionierte Fotodesigner innerhalb von fünf Jahren im Jägerhof abhält. Heute erzählt er Interessantes über seine Motivation und die besonderen Herausforderungen der Naturfotografie.

Thomas Rathay ist beruflich viel unterwegs, seine Kurse führen ihn in viele Länder der Erde, aber immer wieder nach Schweden und nach Südtirol. Warum er so gerne im Jägerhof ist, erklärt der Fotoenthusiast mit drei kurzen Sätzen: „Für mich ist das Wohlfühlen sehr wichtig. Bei Siegi habe ich das gute Gefühl, zu Hause zu sein. Ich weiß also, dass meine Kursteilnehmer hier bestens aufgehoben sind!“

Fotodesigner Thomas Rathay im Interview

Hallo Thomas! Stimmt das, dass du schon seit 2007 Fotokurse gibst? Wird das nicht irgendwann langweilig?

Anfangs hätte ich auch nicht gedacht, dass ich nach annähernd zwölf Jahren meine Kurse noch immer mit Begeisterung plane und durchführe. Aber es wird niemals langweilig! Es sind immer andere Kursteilnehmer dabei, an den Kursorten geschieht ständig etwas Neues und je nach Jahreszeit stellt sich die Landschaft anders dar. Es macht nach wie vor großen Spaß.

Für wen ist dein Fotokurs im Jägerhof eigentlich geeignet? Und welches Equipment sollten die Teilnehmer mitbringen?


Der Fotokurs ist wirklich für alle Fotobegeisterten geeignet, auch für absolute Anfänger. Die Ausrüstung ist natürlich schon wichtig: Jeder Teilnehmer sollte eine Spiegelreflex-, eine System-oder Bridgekamera mitbringen. Wenn möglich sind Wechselobjektive eine sinnvolle Ergänzung. Fotofans, die bislang analog gearbeitet haben und erstmals Erfahrungen mit einer Digitalkamera machen wollen, sind auch genau richtig. Sie können im Laufe des Kurses die Vorzüge der digitalen Fotografie entdecken.

Du arbeitest auch als Business- und Architekturfotograf. Was ist für dich im Unterschied dazu das Besondere bei der Naturfotografie?

In der Natur zu sein und kreativ zu werden bedeutet, dass ich mich den Gegebenheiten flexibel anpassen muss, was es nie langweilig werden lässt. Nur wenn ich den intuitiven Umgang mit der Kamera und den optimalen Bildaufbau verinnerlicht habe, kann ich schnell genug reagieren. Ziehen Wolken rasch vor die Sonne, sieht das Bild gleich ganz anders aus, ich komme dann vielleicht nicht mehr zu meinem Wunschergebnis. Wichtig ist vor allem das Sehen lernen in der Natur, alles andere kommt dazu. Außerdem bin ich einfach lieber draußen als drinnen!

Der Kurs findet im Oktober statt; welche besonderen Motive erwartest du in dieser Zeit?

Es gibt einen Wanderweg im Passeiertal, den ich eigentlich immer gehe. Er ist von Esskastanienbäumen gesäumt, die im Herbst eine faszinierende Laubfärbung entwickeln. Außerdem sind auch die Esskastanien tolle Motive, vor allem, wenn sie beim Jägerhof von uns selbst fotogen am Lagerfeuer geröstet werden. Ein tolles Erlebnis für alle Sinne!

Was sind deiner Meinung nach die drei größten Herausforderungen bei der Naturfotografie?


Da ist erstens die Vorbereitung, Zeit spielt eine wichtige Rolle. Wir müssen wissen, wann wir wo sein sollten, um die Bilder machen zu können, die wir im Kopf haben. Zweitens ist es wichtig, sich selbst an Wetter und Dauer des Fotoausflugs anzupassen: Handschuhe, Mütze und eine warme Jacke sind ebenso wichtig wie Getränke und eine Jause. Wer friert, Durst oder Hunger hat, kann sich nicht aufs Fotografieren konzentrieren. Drittens muss das Equipment vollständig sein, Ersatz-Akkus und ausreichend Speicherkarten sollte man schon dabeihaben. In meinen Fotokursen lasse ich aber niemanden „unvollständig“ losziehen!

Fotografen freuen sich ja auch über Auszeichnungen. Auf welchen Fotopreis bist du besonders stolz?

Im Jahr 2014 habe ich den Touristikpreis von „Sonntag Aktuell“ bekommen. Nach einer Vorauswahl durch die Jury hat das Publikum entschieden und mehr als die Hälfte war für meine Arbeit. Das hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ja, auf diese Auszeichnung bin ich sehr stolz.

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